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   31.01.15 23:58
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Vom Buch zum Film: "Paper Towns"

"Margo always loved mysteries. And in everything that came afterward, I could never stop thinking that maybe she loved mysteries so much that she became one."


Inhalt: Quentin und Margo waren als Kinder befreundet, haben sich über die Jahre allerdings auseinander gelebt. Im letzten Jahr der High School ist Margo die Königin der Schule, während Quentin und seine Freunde Radar und Ben eher am Rand stehen. Eines Nachts klopft Margo an Quentins Fenster und nimmt ihn mit auf eine 'Mission', bei der sie neun Aufgaben erfüllen. Am nächsten Tag ist Margo verschwunden, was zunächst niemanden beunruhigt, da das schon öfter vorgekommen ist. Quentin, der seit seiner Kindheit in Margo verliebt ist, ist jedoch mehr und mehr überzeugt, dass sie gefunden werden will und deshalb Spuren für ihn hinterlassen hat. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche nach ihr.


Eindruck: Ich bin ein großer Fan des Buches und der Story, weshalb ich mich riesig auf den Film gefreut hatte. Über weite Strecken wurde ich auch nicht enttäuscht. Die beiden Hauptdarsteller (Nat Wolff und Cara Delevingne) leisten großartige Arbeit. Auch die Kameraarbeit war sehr gut, was mir wirklich nicht oft auffällt, deshalb wollte ich es gesondert erwähnen. Zudem haben viele meiner Lieblingszitate Aufnahme in den Film gefunden, was immer ein Plus ist.


Kritik: Es tut mir Leid, hier etwas kritisieren zu müssen. Wirklich. Aber leider hat die Verfilmung meiner Ansicht nach einen großen Fehler: die Dramaturgie (zumindest meine ich, dass es daran lag). Die Handlung hat drei Abschnitte: die nächtliche Mission, die Spurensuche und der Roadtrip. Der erste Teil ist gelungen, aber der zweite Teil wurde massiv gekürzt, was a) meiner Ansicht nach nicht nötig war, und b) Auswirkungen auf den dritten Teil hat, da einiges fehlt bzw. unlogisch wird. Das wichtige Gespräch findet mit derselben Schlussfolgerung statt, nur unter komplett anderen Umständen. Und das hätte wirklich nicht sein müssen.


Alles in allem: Bitte mein Jammern nicht falsch verstehen: es ist immer noch ein wunderbarer Film mit wunderbaren Darstellern und einer wunderbaren Story. Wenn man das Buch nicht gelesen hat, sollte man begeistert sein. Ich bin auch nicht per se Änderungen vom Buch zum Film abneigt, da sie manchmal einfach notwendig sind. Was sie hier meiner Meinung nach nicht waren.


Lieblingsszene: Zum Abschluss ihrer Mission schauen sich Margo und Quentin die Stadt von oben an. Es kommt das bezeichnende Zitat über 'paper towns' und zuletzt wagen die beiden einen Tanz. Man ahnt, dass eine große Veränderung bevorsteht. Während Quentin zu hoffen wagt, weiß man nach einem Blick in Margos Gesicht, dass es um etwas ganz anderes geht.


Musik zum Lesen/Sehen:

  • "Then She Appeared" (XTC)
  • "To The Top" (Twin Shadow)
  • "Infinity" (Against The Current)
  • "No Drama Queen" (Grouplove)
  • "Look Outside" (Nat & Alex Wolff)


"What a treacherous thing to believe that a person is more than a person."

12.8.15 13:27
 
Letzte Einträge: Zeit für einen Klassiker: "Howards End" (E.M. Forster), Modern Stuff: "Amy & Roger's Epic Detour" (Morgan Matson), Zeit für einen Klassiker: "Jane Eyre" (Charlotte Brontë), Zeit für einen Klassiker: "Frankenstein" (Mary Shelley)


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