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   31.01.15 23:58
    Hi, muß gerade schmunzel

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Über

I talk of dreams...oder, um genauer zu sein, über Bücher. Meistens über solche, die mich beeindruckt haben und die viele Leser haben sollten. Seltener über solche, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Und manchmal nur über solche, die mir in Studium und Alltag über den Weg laufen. Vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt

 

PS: Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das hier ein rein privates Vergnügen ist. Ich werde von keiner Seite gesponsort und wähle die Bücher und Filme nach eigenem Gutdünken aus.

Alter: 27
 
Universität: Humboldt in Berlin



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Modern Stuff: "Amy & Roger's Epic Detour" (Morgan Matson)

"The guy coming towards me was shockingly good-looking. He had broad shoulders, light brown hair, dark eyes, and he was already smiling at me. I knew in that instant the trip had suddenly gotten a lot more complicated."

 

Worum geht’s?: Der Titel sagt eigentlich schon alles. Amy und Roger machen eine Spritztour. Genau genommen soll Amy das Auto ihrer Mutter nach ihrem Umzug einmal quer durch die USA fahren. Da Amy sich aber aus gutem Grund nicht hinter das Steuer setzen will, soll Roger, der Sohn einer Freundin ihrer Mutter, sie begleiten. Und es dauert nicht lange, bis sie von der geplanten Route abweichen.

 

Plus: Es klingt zunächst nach einer handelsüblichen Teenieschnulze, aber es ist weitaus mehr als das. Sowohl Amy als auch Roger sind gelungene Charaktere mit Schwächen und tiefergehenden Problemen, die während des Trips an (un)günstigen Punkten zutage treten. Das Highlight ist jedoch die Aufmachung des Buches. Die Autorin hat neben der Story Fotos, Notizen und Roadtrip-Playlists eingebaut, die einem fast das Gefühl geben könnten, man wäre wirklich dort. Fast.

 

Minus: Man kann darum herumreden, aber die Geschichte bleibt trotz allem etwas flach und vorhersehbar. Es gibt auch einige Flashbacks, die klären sollen, warum Amy ist, wie sie ist, doch man kann darüber streiten, ob dieser Trick gelungen ist. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass die Nebencharaktere ein wenig außen vor bleiben, was sich vielleicht damit erklären lässt, dass die Haupthandlung nun mal der Roadtrip ist.

 

Musik zum Lesen:

  • "Miss California" (Jack’s Mannequin)
  • "Drive Away My Heart" (Ida Maria)
  • "Sunlight In A Jar" (The Lucksmiths)
  • "Here (In Your Arms)" (Hellogoodbye)
  • "Can’t Help Falling In Love" (Elvis Presley)

 

"I knew that at some point, we were going to have to talk about things. We were going to have to say good-bye. And even if Roger refused to call it that, that’s what it would be. But I didn’t want to think about that just yet. I closed my eyes and wrapped my hand around his."

 

10.4.15 09:29


Zeit für einen Klassiker: "Howards End" (E.M. Forster)

"To Margaret – I hope that it will not set the reader against her – the station of King’s Cross had always suggested infinity. Its very situation – withdrawn a little behind the facile splendours of St Pancras – implied a comment on the materialism of life."

 

Worum geht’s?: Die Wege der Familien Schlegel und Wilcox kreuzen sich eher zufällig, mit weitreichenden Folgen. Obwohl ihre Weltanschauungen grundverschiedener nicht sein könnten, bleiben sie miteinander verbunden. Nach dem Tod von Mrs Wilcox versucht Margaret Schlegel, die beiden Stränge harmonisch miteinander zu verbinden, doch ob sie damit Erfolg hat, steht auf einem anderen Blatt.

 

Plus: Ich LIEBE die Sprache, die E.M. Forster hier verwendet. Sie schafft großartige, anschauliche Bilder und gibt den Figuren ihre eigene Stimme. Es gibt mehrere, auf ihre Art starke Frauenfiguren, was für 1910 nicht allzu üblich ist. Einige überraschende Wendungen ließen sich nicht vorhersehen und haben mich je nachdem überrascht oder schockiert. Forster gelingt es außerdem, bereits verloren geglaubte Motive wiederzufinden und in die Handlung einzuflechten und sorgt damit für auffallende Konstanz.

 

Minus: Man muss es einfach sagen – politisch korrekt ist der Roman nur bedingt, vor allem, was die Unterschicht angeht, die eher schlecht wegkommt. Forsters politische und soziale Ansichten schimmern immer wieder durch und erscheinen uns heute problematisch. Ähnlich ließe sich über die Frauen argumentieren, die doch extrem schwache Momente haben.

 

Musik zum Lesen:

  • "London" (She & Him)
  • "Chasing Pavements" (Adele)
  • "Keep Holding On" (Avril Lavigne)
  • "It Is What It Is" (Lifehouse)
  • "Life Goes On" (Leann Rimes)

 

"She did what seemed easiest – she took him down to recruit at Howards End."

6.4.15 18:42


Modern Stuff: "Bad Feminist (Essays)"

"I believe feminism is grounded in supporting the choices of women even if we wouldn’t make certain choices for ourselves."

 

Worum geht’s?: Um Feminismus. Klar, soviel sollte schon vom Titel her klar sein. Die Autorin beleuchtet das Frausein heute von vielen verschiedenen Seiten und stellt einige problematische Fragen, die nach Antwort verlangen. Und macht dabei mehr als deutlich, dass vieles noch im Argen liegt.

 

Plus: Wir brauchen solche Bücher. Punkt. Jeder, egal ob Mann, Frau or else sollte es lesen. Es gibt viele Dinge in der modernen Gesellschaft, die mich wütend machen, und die Behauptung, dass Frauen gleichberechtigt sind, steht ziemlich weit oben auf der Liste. Den Buchstaben nach mag das bis zu einem gewissen Punkt stimmen, aber die Praxis sieht fast immer anders aus. Von neuesten „Franchise-das-nicht-genannt-werden-sollte“ ganz zu schweigen. Roxane Gay geht mit beinahe jedem Satz unter die Haut. Und an die Nieren.

 

Minus: Gibt es nicht. Selbst wem der Schreibstil nicht gefällt, sollte diese Essays lesen. All das muss einfach mal ausgesprochen werden.

 

Musik zum Lesen:

  • "Bitch" (Meredith Brooks)
  • "Girl On Fire" (Alicia Keys)
  • "Independent Women Part I" (Destiny’s Child)
  • "Trouble" (P!nk)
  • "What It Feels Like For A Girl" (Madonna)

 

"I would rather be a bad feminist than no feminist at all."

2.4.15 16:25


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