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   31.01.15 23:58
    Hi, muß gerade schmunzel

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Über

I talk of dreams...oder, um genauer zu sein, über Bücher. Meistens über solche, die mich beeindruckt haben und die viele Leser haben sollten. Seltener über solche, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Und manchmal nur über solche, die mir in Studium und Alltag über den Weg laufen. Vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt

 

PS: Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das hier ein rein privates Vergnügen ist. Ich werde von keiner Seite gesponsort und wähle die Bücher und Filme nach eigenem Gutdünken aus.

Alter: 27
 
Universität: Humboldt in Berlin



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Modern Stuff: "Anna and the French Kiss" (Stephanie Perkins)

"Here is everything I know about France: Madeline and Amélie and Moulin Rouge. The Eiffel Tower and the Arc de Triomphe, although I have no idea what the function of either actually is. Napoleon, Marie Antoinette, and a lot of kings named Louis. I'm not sure what they did either, but I think it has something to do with the French Revolution, which has something to do with Bastille Day. (&hellip I've heard they don't like Americans, and they don't like white sneakers."


Worum geht’s?: Die Protagonistin Anna Oliphant (kein Witz) wird von ihrem neureichen Vater für ein Schuljahr auf eine amerikanische Schule in Paris geschickt, um sich dort Kultur anzueignen (die ihm offensichtlich fehlt hust). Aufgrund ihrer mehr als mangelhaften Französischkenntnisse ist Anna zunächst wenig begeistert. Durch ihre neue Freunde Meredith, Rashmi, Josh und vor allem Étienne St. Clair fühlt sie jedoch bald etwas heimischer. Problem ist nur: Étienne hat eine Freundin. Und Anna ist ziemlich bald und ziemlich sicher sehr verknallt.


Plus: Zunächst einmal: Die Geschichte spielt in Paris. Wie kann man das nicht mögen? Eine überaus sympathische Ich-Erzählerin (die zudem auch Kinofan ist) macht es leicht, der Geschichte zu folgen, die man trotz des scheinbar seichten Themas ernstnehmen sollte. Man füge noch einen absolut traumhaften love interest (meine heimliche Nummer 1 der fiktiven Traummänner), amüsante und plastische Nebenfiguren sowieso den bereits erwähnten Hintergrund hinzu und man hat eine Geschichte, die im wahrsten Sinne des Wortes gut fürs Herz ist.


Minus: In jede anständige Teenie-Romanze gehören natürlich auch Antagonisten. So wunderbar und tiefgehend ihre Hauptfiguren sind, so oberflächlich bleiben die Bösen bei Stephanie Perkins. Ich würde keine detaillierte Charakterisierung erwarten – das ist weder notwendig noch ist Raum dafür da – aber sie sind doch sehr klischeehaft geraten. In der Quasifortsetzung Lola and The Boy Next Door gelingt das etwas besser.


Musik zum Lesen:

  • "Kiss Me" (Sixpence None The Richer)

  • "Ain't It Fun" (Paramore)

  • "Say You Like Me" (We The Kings)

  • "All Night" (R5)

  • "La Vie En Rose" (Madeleine Peyroux)


"Because I was right. For the two of us, home isn't a place. It's a person. And we're finally home."

4.7.15 20:25


Zeit für einen Klassiker: "Jane Eyre" (Charlotte Brontë)

"There was no possibility of taking a walk that day."


Worum geht’s?: Jane wächst als Waise zunächst bei ihrer unliebsamen Tante auf, bevor sie die Gelegenheit bekommt, die Schule zu besuchen. Am Ende ihrer Ausbildung nimmt sie eine Stelle als Gouvernante in Thornfield Hall an. Als sie endlich ihren Auftraggeber Mr. Rochester kennenlernt, setzt sich eine Kette von Ereignissen in Gang, die Jane vor schwierige Entscheidungen stellt.


Plus: Jane Eyre ist ein großartiger Entwicklungsroman. Die Hauptfigur ist ein plastischer und mitreißender Charakter, man muss sie nicht unbedingt mögen, aber sie ist auf jeden Fall beeindruckend. Vor einem düster gestaltetem Hintergrund behauptet sie sich gegen alle Widrigkeiten, ohne sich jemals selbst aufzugeben. Von Jane können wir alle etwas Wichtiges lernen: man sowohl stark sein als auch Schwäche zeigen. Das eine gehört genauso zum Mensch sein wie das andere.


Minus: Ich habe das Gefühl, mir mit der folgenden Aussage nicht viele Freunde unter den Fans des Buches zu machen, aber...ich mag Mr. Rochester nicht. Weder am Anfang noch am Ende. Dieser düstere, melancholische Typ scheint ja für viele anziehend zu sein, aber es ist überhaupt nicht mein Fall. Genauso wenig wie zu viel Religion. Dieser St. James redet und redet. Next!


Musik zum Lesen:


  • "Out Here On My Own" (Naturi Naughton)
  • "My Man" (Glee Cast)
  • "Paralyzed" (Against The Current)
  • "Littlething" (Jimmy Eat World)
  • "Lift Me Up" (Kate Voegele)


"Do you think I am an automaton? — a machine without feelings? and can bear to have my morsel of bread snatched from my lips, and my drop of living water dashed from my cup? Do you think, because I am poor, obscure, plain, and little, I am soulless and heartless?"

14.6.15 14:51


Vom Buch zum Film: "Sense and Sensibility" (2008)

"If I was still mistress of Norland, nobody would treat my daughters like this."


Inhalt: Die Geschichte ist natürlich jedem Austen-Fan bekannt, deswegen halte ich mich hier an die Kurzfassung. Drei Schwestern und ihre Mutter müssen sich nach dem Tod des Vaters ein neues Heim, da der Bruder aus erster Ehe ein dummer Geizhals ist, der unter der Fuchtel seiner boshaften und versnobten Frau steht (bitter? Nein, ich doch nicht). Die zwei ältesten Schwestern geraten, teilweise unverschuldet, in allerlei Liebeshändel, mit denen sie, dem Titel gemäß, auf unterschiedliche Weise umgehen. Am Ende stehen natürlich zwei Hochzeiten und alles ist wieder gut.


Eindruck: Emma Thompson in allen Ehren, aber nie im Leben könnte ihre Version von 1995 mit dieser Cast mithalten. Die beiden Hauptfiguren sind relativ unbekannte Gesichter, machen ihre Sache jedoch sehr gut. Mein persönliches Highlight sind Dan Stevens und David Morrissey als die jeweiligen Helden, die beide absolut brillieren. Auch die altbekannte Frage bei Austen-Filmen, nämlich: wie bringe ich alle Informationen unter, wurde hier gut gelöst. Und die Locations sind wie immer brillant. Das muss man der BBC lassen: sie kennt ihre Klassiker.


Kritik: Alles, was ich hier kritisieren kann, kritisiere ich bereits am Buch. Es läuft auf meine Abneigung gegen bestimmte Charaktere hinaus, wie zum Beispiel Willoughby. So wie ich seinen Endmonolog im Buch überblättere, habe ich hier vorgespult. Ernsthaft, Mann, reiß dich zusammen, und tu nicht so, als ob du Mitleid verdienst.


Alles in allem: A+ BBC. Well played, once again.


Lieblingsszene: Die enttäuschte und betrogene Marianne entwischt ihrer Gesellschaft und läuft in den Regen hinaus. Auf einer Lichtung streckt sie die Armen von sich, richtet den Kopf zum Himmel und lässt mit geschlossenen Augen den Regen auf sich niederprasseln. Normalerweise bin 100% Elinor, da mir Marianne oft zu melodramatisch ist, aber in diesem Moment konnte ich sie verstehen.


Musik zum Lesen/Sehen:

  • "Caught Up In You" (Kate Voegele feat. Inland Sky)
  • "Cue The Rain" (Lea Michele)
  • "Cherish/Cherish" (Glee Cast)
  • "Invincible" (Kelly Clarkson)
  • "Make You Feel My Love" (Bob Dylan)
9.6.15 12:24


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