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Über

I talk of dreams...oder, um genauer zu sein, über Bücher. Meistens über solche, die mich beeindruckt haben und die viele Leser haben sollten. Seltener über solche, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Und manchmal nur über solche, die mir in Studium und Alltag über den Weg laufen. Vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt

 

PS: Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das hier ein rein privates Vergnügen ist. Ich werde von keiner Seite gesponsort und wähle die Bücher und Filme nach eigenem Gutdünken aus.

Alter: 27
 
Universität: Humboldt in Berlin



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Modern Stuff: "A Court Of Thorns And Roses" (Sarah J. Maas)

"My priority would be to protect my family -- and I would have picked whatever side could keep them safest. I hadn't thought of it as a weakness until now."


Worum geht’s?: Um eine Neuerzählung von Beauty and the Beast. Nur mit Feen ('Fae'). Feyre tötet eine von ihnen, während sie auf der Jagd ist, und muss zur Strafe ihr Leben in deren Heimatland Prythian verbringen. Genauer gesagt am 'Spring Court' unter High Lord Tamlin. Nach einem Fluch muss dieser, wie sein gesamter Hof, eine Maske tragen, die die obere Gesichtshälfte bedeckt. Wie lässt sich dieser Fluch lösen? Tja...


Plus: Da Beauty and the Beast einer meiner Lieblingsfilme von Disney ist, musste ich dieses Buch natürlich lesen und wurde auch nicht enttäuscht. Die Autorin gibt der Geschichte eine fast moderne und düstere Wendung, was für einige atemlos spannende Schlusskapitel sorgt. Feyre und Tamlin sind starke Protagonisten, und auch die Nebenfiguren sind bis auf wenige Ausnahmen gut gelungen. Zwar braucht die Geschichte ein wenig, um in Fahrt zu kommen, aber dann wird auch nicht mehr angehalten (um im Bild zu bleiben). Eine letzte Sache: die Idee eines 'Spring Court' finde ich großartig. Vor allem, weil es noch sechs andere Höfe gibt.


Minus: Sowohl die Liebes- als auch die Gewaltszenen sind manchmal etwas zu ausführlich dargestellt (zumindest für meinen Geschmack), was zart besaitete Gemüter stören könnte. Da das Buch das erste einer Trilogie ist, komme verschiedenen Hintergrundinformationen (noch) zu kurz, wobei man nur auf eine Auflösung in den Folgetiteln hoffen kann. Ich kann kein konkretes Beispiel nennen, aber gelegentlich erschien mir vielleicht auch deswegen einiges unlogisch. Da heißt es wohl abwarten.


Musik zum Lesen:

  • "Running With The Wolves" (AURORA)
  • "Howl" (Florence & The Machine)
  • "I Found" (Amber Run)
  • "Don't Let Me Go" (RAIGN)
  • "Silhouettes" (Of Monsters and Men)


"Be glad of your human heart, Feyre. Pity those who don't feel anything at all."


PS: Wem das Buch gefällt, kann ich die Throne of Glass-Serie derselben Autorin empfehlen, von der bereits drei (im September vier) Titel erschienen sind.

21.8.15 11:12


Vom Buch zum Film: "Paper Towns"

"Margo always loved mysteries. And in everything that came afterward, I could never stop thinking that maybe she loved mysteries so much that she became one."


Inhalt: Quentin und Margo waren als Kinder befreundet, haben sich über die Jahre allerdings auseinander gelebt. Im letzten Jahr der High School ist Margo die Königin der Schule, während Quentin und seine Freunde Radar und Ben eher am Rand stehen. Eines Nachts klopft Margo an Quentins Fenster und nimmt ihn mit auf eine 'Mission', bei der sie neun Aufgaben erfüllen. Am nächsten Tag ist Margo verschwunden, was zunächst niemanden beunruhigt, da das schon öfter vorgekommen ist. Quentin, der seit seiner Kindheit in Margo verliebt ist, ist jedoch mehr und mehr überzeugt, dass sie gefunden werden will und deshalb Spuren für ihn hinterlassen hat. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche nach ihr.


Eindruck: Ich bin ein großer Fan des Buches und der Story, weshalb ich mich riesig auf den Film gefreut hatte. Über weite Strecken wurde ich auch nicht enttäuscht. Die beiden Hauptdarsteller (Nat Wolff und Cara Delevingne) leisten großartige Arbeit. Auch die Kameraarbeit war sehr gut, was mir wirklich nicht oft auffällt, deshalb wollte ich es gesondert erwähnen. Zudem haben viele meiner Lieblingszitate Aufnahme in den Film gefunden, was immer ein Plus ist.


Kritik: Es tut mir Leid, hier etwas kritisieren zu müssen. Wirklich. Aber leider hat die Verfilmung meiner Ansicht nach einen großen Fehler: die Dramaturgie (zumindest meine ich, dass es daran lag). Die Handlung hat drei Abschnitte: die nächtliche Mission, die Spurensuche und der Roadtrip. Der erste Teil ist gelungen, aber der zweite Teil wurde massiv gekürzt, was a) meiner Ansicht nach nicht nötig war, und b) Auswirkungen auf den dritten Teil hat, da einiges fehlt bzw. unlogisch wird. Das wichtige Gespräch findet mit derselben Schlussfolgerung statt, nur unter komplett anderen Umständen. Und das hätte wirklich nicht sein müssen.


Alles in allem: Bitte mein Jammern nicht falsch verstehen: es ist immer noch ein wunderbarer Film mit wunderbaren Darstellern und einer wunderbaren Story. Wenn man das Buch nicht gelesen hat, sollte man begeistert sein. Ich bin auch nicht per se Änderungen vom Buch zum Film abneigt, da sie manchmal einfach notwendig sind. Was sie hier meiner Meinung nach nicht waren.


Lieblingsszene: Zum Abschluss ihrer Mission schauen sich Margo und Quentin die Stadt von oben an. Es kommt das bezeichnende Zitat über 'paper towns' und zuletzt wagen die beiden einen Tanz. Man ahnt, dass eine große Veränderung bevorsteht. Während Quentin zu hoffen wagt, weiß man nach einem Blick in Margos Gesicht, dass es um etwas ganz anderes geht.


Musik zum Lesen/Sehen:

  • "Then She Appeared" (XTC)
  • "To The Top" (Twin Shadow)
  • "Infinity" (Against The Current)
  • "No Drama Queen" (Grouplove)
  • "Look Outside" (Nat & Alex Wolff)


"What a treacherous thing to believe that a person is more than a person."

12.8.15 13:27


Zeit für einen Klassiker: "Frankenstein" (Mary Shelley)

"I became myself capable of bestowing animation upon lifeless matter."


Worum geht’s?: Die Geschichte ist mittlerweile so bekannt, dass hier wirklich die Kurzfassung genügt. Ein Wissenschaftler ist besessen von der Idee, Leben zu erschaffen. Schließlich gelingt es ihm, ein humanoides Wesen aus verschiedenen Körperteilen zu kreieren und zu beleben. Die Freude ist jedoch kurzlebig, als der Doktor erkennt, was er wirklich geschaffen hat, und die Geschichte nimmt letztlich eine blutige und tödliche Wendung.


Plus: Ich bin eigentlich kein Freund von Horrorgeschichten (und -filmen), doch hier liegt der Fall anders. Mary Shelley stellt anhand dieser Ursprungsgeschichte der Science Fiction eine wichtige Frage: wie weit darf die Wissenschaft gehen? Ist Fortschritt immer richtig? Diese Geschichte geht viel tiefer als bloßer Horror. Sie konfrontiert die Leser mit der Tatsache, dass wir die Konsequenzen unseres Handelns nicht immer überblicken können und gerade die Gefahren nicht immer erkennen. Dass wir etwas tun können, heißt nicht, dass wir es tun sollten.


Minus: Sehr zeitgemäß wird doch manchmal sehr mit der Moralkeule gewunken, damit wir auch ja die Lehre nicht übersehen. Und außerdem – und es meiner Meinung nach der großen Kunst Mary Shelleys zu verdanken, dass wir der Geschichte trotzdem folgen – ist Dr. Frankenstein einfach eine durch und durch unsympathische Figur. Ich hege mehr Mitleid für seine Verlobte und das Monster. Das muss was heißen.


Musik zum Hören:

  • "Dies ist die Stunde" (Jekyll & Hyde Musical Cast)
  • "Demons" (Imagine Dragons)
  • "Breaking Your Own Heart" (Kelly Clarkson)
  • "Kiss It Better" (He Is We)
  • "Rusted From The Rain" (Billy Talent)


"If I cannot inspire love, I will cause fear."

6.8.15 18:31


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